Head Garten2

Nach einigem hin und her habe ich dieses Jahr die Chance genutzt einen Anfängerkurs des örtlichen Imkervereines zu besuchen. Nach 5 Abenden der Theorie wurde ich an einem Samstag zur praktischen Erfahrung eingeladen.

Regentonne

Als ich das Haus kaufte, hatte ich mir nicht die Wetterdatenaufzeichnungen für das Gebiet Müncheberg/Buckow der letzten 10 Jahre angesehen. Wir wussten lediglich durch unsere Feriendatsche in Buckow das hier das Wetter immer besser als in Berlin war.

2015 besuchten wir im Rahm der "kulturellen Landpartie Wendland" einen Vortrag über Honigbienen. Da wir den Vortrag bereits kannten, machten wir uns auf Erkundungstour um die Bienenbeuten mal näher zu betrachten.

Ursprünglich wollten wir auf unserem „kleinen Hof“ ein paar Hühner als Nutztiere halten. Bei unseren allabendlichen Diskussionen über die unterschiedlichen Rassen (es sollte eine alte Zweinutzungsrasse sein) und über die tierfreundliche Haltung (viel Platz) sind wir zu dem Schluss gekommen, das wir es erst mal mit viel kleineren Tieren versuchen sollten.

Wachtelküken

Die ersten 5 Wachteln hatten wir als 8 Wochen alte Jungtiere bei Anna in Buckow gekauft. Das war zwar schon unglaublich süß, aber wir wollten unbedingt selbst aufziehen. Da man den Wachteln das Brüten abgezüchtet hat und wir wegen ein paar neuen Tieren nicht unbedingt eine Brutmaschine kaufen wollten, orderten wir bei unsere Geflügelfachfrau ;) ein paar Eintageskücken. Am Tag der Schlupf fuhren wir mit einem mit Wärmflasche bestückten Karton bei der Züchterin an und suchten uns 5 kleine Felderknäule aus.

Geschlachtet Wachtel

So, mal fürs Erste. Wer kein Blut sehen kann, oder sich der Realität von Tieren und deren Produkten als Nahrungsmittel verweigert, sollte diesen Artikel überspringen. Oder vielleicht doch nicht? Vielleicht sich einfach mal ansehen, das bei der Eierproduktion drum herum noch so alles passiert? 
Wer Eier ißt, sollte sich darüber im klaren sein, das für jedes eierlegende Huhn auch ein Hahn geboren wird. Also so über den Daumen gepeilt, kommt dann auf ein Weibchen eben ein Männchen. So ist eben die Natur. Doch das Aufziehen der Hähne ist zu teuer und deshalb werden die Jungs getötet. In der Massenproduktion landen die Tiere im Schredder und davon hab ihr ja bereits gehört. Im Supermarkt kann man das herrlich verdrängen. Ein 10er-Pack Eier in dein Einkaufswagen, bezahlen, fertig.

Es ist das erste warme Frühlingswochenende und es tauchen die ersten „Gartenpflanzgefühle“ auf. Mit ein paar Kräutern in der linken und einer Tasse Kaffee in der rechten Hand früh morgens raus in den Garten und mal die Lage checken.
Nur mal so nebenbei bemerkt, vor dem ersten Kaffee bin ich noch nicht richtig aufnahmefähig.

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