Head frei1

Angefangen hat alles damit, das ich neben dem Haus den Rasen entfernt und ein Gemüsebeet für Frau B. an diese Stelle gepackt habe. Im Prinzip ein toller Platz, weil gleich am Hauseingang und somit auch schnell von der Küche aus zu erreichen. Blöderweise lag das Beet eben genau zwischen unserem und dem Nachbarhaus und genau in dieser Windflucht wollte das Gemüse einfach nicht so richtig wachsen.

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Im hinteren Teil des Garten hatten wir noch einen alten Kompost, welcher aufgelöst und dann mit Bretterresten in ein Stufenbeet umgebaut wurde. Erstaunlicherweise wuchs in diesem Stufenbeet alles viel besser und so verlor Frau B. das Interesse an dem ersten Platz und vernachlässigte den alten Beetbereich. Es dauerte dann auch nicht lange, bis das Beikraut die Herrschaft übernommen hatte.

Ich schlug ihr vor mir das alte Beet zu überlassen und im Austausch würde ich ihr ein etwas größeres und stabiles Stufenbeet neu bauen. Der Deal stand und ich konnte loslegen.

Das neue Beet sollte wie folgt aussehen: Der rechte Teil etwas niedriger, so Richtung Süden gelegen und der linke Teil stufig höher, da die nördliche Richtung. In der Mitte ein Weg, um natürlich an die Pflanzen zu kommen. NeuesGem 02

Die Abkantung für den Weg, Abtrennung der unterschiedlichen Stufungen und einige Trittbereich haben wir mit alten Gehwegplatten geformt. 

Um das geplante Beet hatte ich eine Graben von ca. 30 cm x 30 cm ausgehoben und mit Sand befüllt. Das dient der Stabilisierung für die später drauf gestellte Mauer aus Planomur - Betonpflanzsteine (mit Nut und Feder). 

Für das Stellen der Steine hat mir dann Thomas geholfen. Weil, ich gebe es - wenn auch ungern - zu, die große Seite mit der Rundung hat er gebaut. Alleine hätte ich das Projekt in zwei Wochenenden ganz sicher nicht geschaft.

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Zum Befüllen brauchten wir dann noch eine nicht unerhebliche Menge an Mutterboden. Ich kann da nur sagen ... Glück braucht der Mensch. Unsere Nachbarn bauten ein paar Wochen vorher ihren Garten um und überliesen uns genau die benötige Menge an Erde.

Juchu, noch Kompost drauf und fast fertig.

Der Abschluss wurde noch durch 10 Robienstämme gekrönnt, welche im Ring drum herum aufgestellt wurden.

Insgesamt haben wir mit diesem Beet zwar nicht unbedingt mehr Anpflanzfläche, aber das Gemüse wächst so viel besser. Außerdem muss Frau B. jetzt nicht mehr zwischen 2 Beeten hin und her laufen, sondern kann sich auf eine Fläche konzentrieren.
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Für mich bleibt jetzt die alte Fläche, aber das ist eine andere Geschichte ;).

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