Natürlich ein Magerbeet! Irgendwie ist mir das nicht in den Kopf gegangen. Die meisten Gärtner(innen) sind ständig dabei ihren Garten irgendwie zu düngen und Frau B. wollte unbedingt den Boden abmagern.  Hä, warum das denn? Ich konnte mir nicht vorstellen, was sie damit meint, da für mich alles mager ist, was nicht gedüngt wird. Ich beäugte kritisch ihren ersten Versuch auf – für meine Begriffe – schon mageren sandigen Boden eine Wildwiese anzupflanzen. Irgendwie hat es auch nicht geklappt.

Mager 01Möglicherweise zu trocken, wahrscheinlich nicht mager genug und ganz sicher zu aufdringliches Gras, welches den ersten Versuch umgehend zunichte machte.

Die Wildwiese rutschte immer weiter in den Hintergrund, aber ihr Wunsch nach Pflanzen und Blumen die keinen fetten Boden brauchen blieb bestehen. Dieses Jahr war es soweit, ich entschied den Platz der alten Zisterne einfach für Frau B. umzustrukturieren.  Gesagt getan, die Schaufel aus dem Schuppen geholt und einfach mal losgebuddelt. Mager 02Da wir noch bergweise alte Dachziegel herumliegen hatten, wurden diese im ersten Schritt zerklopft um eine Drainageschicht unter der eigentlichen Füllung anzulegen.

Darauf packten wir dann eine Sand-/Kiesmischung und oben drauf garnierten wir das mit  einer einfache Schicht Steine/Kies.Mager 05

Als wir mit allem fertig waren und das Ergebnis betrachteten, kam mir das irgendwie bekannt vor. Wie blöd, das sah jetzt so aus, wie in den vielen Schotter-/Steingärten, welche zur Zeit heftig in Diskussion stehen. Irgendwie kann ich mir noch immer nicht so richtig vorstellen, das da drin ein buntes Pflanzenleben entstehen soll. Egal, im nächsten Schritt wurde eine Bepflanzungsliste erststellt und auch geordert.Mager 06

Ich bin sehr gespannt, wie sich das Magerbeet dann über den Sommer bis nächstes Jahr entwickelt. Sobald wir die ersten Ergebnisse haben,  werde ich hier ein Update liefern.

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