Head Biene

Reinigungsflug

Mein zweites Bienenjahr ist vorüber und ich habe wieder eine Menge dazu gelernt. Das Volk vom letzten Jahr ist gut durch den Winter gekommen und gleich am ersten warmen Tag startete das Volk ihren Reinigungsflug

Vor kurzem war ich auf einem Vortrag mit dem Titel ,,Die Varroa-Milbe, das unbekannte Wesen" Mythen, Fakten, erfolgreiche Bekämpfung. Der Vortrag wurde von Dr. Jens Radtke (Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf) referiert und gab mir einen sehr guten Einblick über das Wesen und die Lebensweise der Varroa-Milbe im Zusammenhang mit dem Leben der Honigbiene in der Haltung einer heute üblichen Bienenbeute. 

Ein aufregendes Jahr mit meinen neuen Haustieren neigt sich dem Ende zu und es ist ruhig im Bienenstock geworden. Es sind nach meinem letzten Eintrag viele spannende, aber auch traurige Ereignisse eingetreten.

Nachdem ich Frühtracht abgenommen hatte, haben die fleißigen Damen des Wirtschaftsvolkes noch 2 weitere Zargen mit Honig fast vollständig gefüllt. Das Ablegervolk hatte sich inzwischen gut entwickelt, aber für eine eigene extra Honigzarge hat es dann doch nicht gereicht.

Die Idee Honigbienen als Haustiere zu halten wurde schon vor ca. 5 Jahren auf dem Müncheberger Kaiserfest geboren. Es gibt dort einen Informationsstand des örtlichen Imkervereines und genau der Besuch an dem Stand lies mich nicht mehr los. Ich stellte mir alles recht einfach vor. Einen Imkerkurs machen, in den Verein eintreten, sein erstes Bienenvolk bekommen & pflegen, Honig ernten und damit auch gleichzeitig was für die Umwelt tun und ... damit glücklich sein.

Wie ich ja bereits berichtet habe, wurde mir letzten Freitag mein Bienenvolk vorbei gebracht. Wegen dem komischen Wetter und auch anderen Umständen, sind die Bienen wohl sehr schwarmfreudig und so kam mein Imkerpate am Sonntag zu mir, um mir zu zeigen, wie ich die "Schwarmfreude" erkennen kann. Da ich noch nie einen Stock allein aufgemacht habe und ich doch gehörigen Respekt vor den stacheligen Damen habe, leistete ich mir einen Imkerhut für den Gesichtsschutz. 

Insgesamt hatte in den letzten Wochen die Aktivitäten der Bienen ganz schön zugenommen und seit ein paar Tagen kamen mir die Damen auch irgendwie unruhig vor. Da es mein erstes Volk im ersten Imkerjahr ist, konnte ich die Veränderung im Bienenstock nicht wirklich deuten. Mein Imkerpate war erst vor einer Wochen da und bei der letzten Kontrolle hatten wir die Weiselzellen ausgebrochen um ein Schwärmen zu verhindern. Langfristig gesehen plane ich die Bienen durch Schwärmen zu vermehren, aber dieses Jahr wollte ich das Volk einfach nur gesund durch das Jahr bringen.

Die Bienen wollte ich ihn erster Linie weil ich sie als Tiere spannend fand und weil ich was für die Umwelt tun wollte.  Das sie nebenbei auch Honig produzieren fand ich nicht so wichtig und genau genommen habe ich bis zur ersten Honigernte nicht mal Honig gegessen. Mir war auch nicht klar, mit wie viel Honig ich es auf einmal zu tun haben sollte. Mit den Bienen kam auch gleich der erste Honig und der sollte jetzt mal irgendwie aus den Waben raus.

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