Head Garten

Natürlich ein Magerbeet! Irgendwie ist mir das nicht in den Kopf gegangen. Die meisten Gärtner(innen) sind ständig dabei ihren Garten irgendwie zu düngen und Frau B. wollte unbedingt den Boden abmagern.  Hä, warum das denn? Ich konnte mir nicht vorstellen, was sie damit meint, da für mich alles mager ist, was nicht gedüngt wird. Ich beäugte kritisch ihren ersten Versuch auf – für meine Begriffe – schon mageren sandigen Boden eine Wildwiese anzupflanzen. Irgendwie hat es auch nicht geklappt.

Senkbeet

Die Idee war einen platten normalen Siedlungsgarten in ein optisch spanendes und halbwegs natürliches Refugium umzugestalten. Frau B. kam vor ca. 3 Jahren auf die Idee ein Senkbeetes in den Garten zu integrieren. Ich war, weil es doch für mich hieße – buddeln, buddeln und noch mehr buddeln – erstmal weniger begeistert.

Reinigungsflug

Mein zweites Bienenjahr ist vorüber und ich habe wieder eine Menge dazu gelernt. Das Volk vom letzten Jahr ist gut durch den Winter gekommen und gleich am ersten warmen Tag startete das Volk ihren Reinigungsflug

Tag 1 bis 8

Aus dem Pappkarton in die neue Behausung, einmal die Beine gestreckt, und schon geht’s los mit dem Wachsen: Fressen, Trinken, Schlafen, Häufchen absetzen. Wachteln verdoppeln in den ersten Lebenswochen fast wöchentlich ihr Volumen, aus dem kuscheligen Flaum sprießen spitze Federkiele und entfalten sich zu den späteren Schwingen. Der süße Pürzel am Hintern wird mal Schwanzfeder.

Vor kurzem war ich auf einem Vortrag mit dem Titel ,,Die Varroa-Milbe, das unbekannte Wesen" Mythen, Fakten, erfolgreiche Bekämpfung. Der Vortrag wurde von Dr. Jens Radtke (Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf) referiert und gab mir einen sehr guten Einblick über das Wesen und die Lebensweise der Varroa-Milbe im Zusammenhang mit dem Leben der Honigbiene in der Haltung einer heute üblichen Bienenbeute. 

Die Babys sind da!

Nachdem im Februar unsere Granddame Mimi mit stolzen fünf Jahren auf dem gefiederten Buckel das Zeitliche gesegnet hat und die restlichen fünf Damen auch schon die rechnerische Wachtel-Lebensmitte überschritten haben, haben wir uns entschieden, wieder Tagesküken aufzuziehen.

Bisher nutzte ich für die ersten 14 Tage ein altes Aquarium mit einer Wärmelampe. In Betrieb stellte sich allerdings heraus, dass der Wärmestau in dem Becken zeitweise sehr hoch war.

Ich weiß nicht ob das irgendwie mit dem Klimawandel zu tun hat oder ob es daran liegt, das wir anderes Futter angeboten haben. Auf jeden Fall haben wir bisher fast ausschließlich Haussperlinge an unseren Futterstationen oder im Garten beobachten können. Lediglich 2 Sumpfmeisen verirrten sich zwischendurch mal hier her, wobei die beiden Vögeln nur an der alten Sonnenblume zu beobachten waren.
Dafür hat sich die Anzahl der Spatzen deutlich erhöht. Als wir die Zahl 30 bei der heutigen Vogelzählung vom NABU eingetragen haben, konnten wir es selbst nicht glauben. 

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